Tüdderner Jungschützen treffen sich zur Weihnachtsfeier

Selfkant- Tüddern. Auch im Jahr 2010 freute man sich bei der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Tüddern auf das bevorstehende Weihnachtsfest. Einen Tag vor Heilig Abend füllte sich der Schiessstand in der Rodebachstrasse ab 14.30 Uhr kontinuierlich. Zuerst galt es den Hausherren Dank zu sagen, so bedankten sich die Jungschützen bei Familie Penners mit einem Blumengebinde und einem kleinen Geschenk. Nachdem Leinwand und Beamer sowie Tische und Stühle zuvor in die richtige Position gebracht worden sind, konnte der „kleine“ Kinotag starten. Zwischen Knabbereien und Getränken wurden die Jungschützen aus Tüddern während des Films zunehmend aufgeregter und konnten das Warten auf das Glückschiessen nicht mehr abwarten. Und sie mussten doch warten…

Mit Sack und Pack machte sich der Verein nach Ende des Films nach Geleen auf – Ziel: Bowlingbahn STARDUST.
Hier sollten die Kegel zum Fliegen gebracht werden, und das nicht zu knapp. Nachdem die Schuhe angezogen waren und wir uns in zwei Gruppen auf zwei Bahnen aufteilten, wurden schon die ersten Spitznamen in den Computer eingegeben. Während die Einen auf Bahn 2 grölten, Andere auf Bahn 3 mit ihrem Strike Blicke auf sich zogen, verzweifelte so manch einer an Bahn 1. Zur Freude der Anderen…
Nach einem kühlen Getränk ging es dann auf in die zweite Runde, die nicht weniger lustig als die Erste ablief. Die Zeit verflog in windes Eile und so machte man sich wieder auf den Weg zurück zur Rodebachstrasse. Hier warteten schon 3 Frittenkessel auf leckere Fritten, Frikandellen und weitere Snacks.
Die Stimmung im Schützenheim wurde zunehmend größer als der Schießstand aufgeschlossen wurde. Und es gab kein Halten, selbst die Fritten wurden zum Teil kalt, welches man als Erwachsener von Kindern so gar nicht kennt…

Während des Essens wurde dann das schon traditionelle Glücksschießen geschossen. Hier schossen die Jungschützen auf eine so genannte „Glückskarte“, in diesem Fall ein Bild des Weltalls mit verschiedenen Sonnen und Sternen. Nach 5 Schüssen stand das Ergebnis fest, welches dann in der anschließenden Siegerehrung vorgetragen wurde.

Als die Musik leiser wurde und die Jungschützen die letzten Fritten hastig runterschluckten, bedankte sich Präsident Franz-Josef von Ameln bei den Jungschützen für die gute Beteiligung bei den öffentlichen Auftritten. Sein besonderer Dank galt dem Jugendwart Timo Kelleners für die vorbildliche Jugendarbeit der letzten Jahre. Beim Jugendtraining am Freitagnachmittag stellt man unweigerlich die Handschrift des jungen Trainers fest, dies führte nicht zuletzt zum Gewinn der Dekanatsjugendstandarte und der Rundenwettkämpfe der Schüler im Dekanat Gangelt-Selfkant. Anschließend übergab er das Wort dem Jugendwart Timo Kelleners, der die Siegerehrung der internen Vereinswettkämpfe und die des Glücksschießens durchführte. Als Trostpreis erhielten alle einen Schokoladennikolaus in der Hoffnung, nächstes Jahr mehr Glück zu haben.
Die Spannung stieg zunehmend, denn die Pokale fürs Glücksschießen sahen schon sehr schön aus. Auf Platz 3 schoss sich Nadhir Trabelsi. Mit nur einem Punkt Abstand zum Sieger belegte Florian Herfs den 2. Platz und Spitzenreiter des Glücksschießens wurde Lennart von Ameln.

Beim internen Schießen bei den Schülern in diesem Jahr schaffte Alexander Ziesen in seiner ersten Saison mit 958 Ringen und einem Durchschnitt von 106,44 Ringen den Sieg.
Auf Platz 2 schoss sich Nadhir Trabelsi mit 804 Ringen gefolgt von Tim Wijnands auf Platz 3.

Nachdem das Gruppenfoto gemacht war und die ersten Nikoläuse ausgepackt wurden, machten sich die Jungschützen wieder auf den Heimweg, so mit und mit löste sich die Schützengemeinschaft auf, in der Hoffung, dass das nächste Weihnachtsfest mindestens genauso schön wird wie dieses Jahr.

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